Logo Zahnärztin Katrin Oeben Tätigkeitsschwerpunkt Kieferorthopädie
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Für Kids


Be happy & smile!

Auf dieser Seite erfährst du, warum du eine Zahnklammer brauchst, welche es gibt und wie die Klammern funktionieren.

Aber vorab: Wie erfolgreich deine Behandlung ist, entscheidest auch du. Erstens hilft ohne regelmäßiges Tragen die beste Klammer nichts. Zweitens ist Sauberkeit und Hygiene wichtig. Und drittens wirst du regelmäßige Termine hier in der Praxis haben. Doch es lohnt sich, versprochen: Deine Zähne werden toll! Und gesünder wirst du auch noch, denn falsch stehende Zähne können dem ganzen Körper schaden.

Falls du schöne, gesunde Zähne ohne Draht und Brackets haben willst, empfehlen wir dir durchsichtige Schienen (Invisalign® oder Clear Aligner).

Warum eine Behandlung?

Kieferorthopädie ist das Richtigstellen der Zähne und auch des Kiefers, so dass das Beißen richtig funktioniert und das Putzen einfacher wird. Schöner Nebeneffekt: Dein Lächeln sieht auch viel besser aus!

Vielleicht sagst du jetzt: “Ich kann doch gut beißen!“ Klar kann man auch mit schiefen Zähnen fest zubeißen. Aber auf Dauer entstehen Probleme wie Knacken oder Schmerzen im Kiefergelenk. Manchmal kommen die Zähne gar nicht aufeinander. Dann wird die Nahrung nicht richtig zermahlen und die Verdauung kann sich dadurch verschlechtern. Einzelne Zähne gehen schneller verloren, da sie falsch abgekaut werden oder nicht gut geputzt werden können.

Können die Lippen nicht richtig geschlossen werden, kommt es zur Atmung durch den Mund. Die Folgen sind Sprechstörungen und man wird öfter krank (Erkältung und Rachenerkrankungen).

Nur richtig zueinander stehende Zähne verhindern Überbelastungen von Zähnen, Kiefergelenkserkrankungen, Sprechfehler und andere Probleme.

Schritt für Schritt

Vom ersten Besuch bis zum Abschluss der erfolgreichen Behandlung: Hier erfährst du alles über den Ablauf.


Frau Dr. Oeben untersucht den Kiefer eines Patienten

Erster Besuch

Bei deinem ersten Besuch schauen wir uns deine Zähne und deinen Kiefer ganz genau an. Dadurch erkennen wir, ob du eine Klammer brauchst. Außerdem schauen wir, wie gut du dir die Zähne putzt und können dir das richtige Putzen an einem Modell erklären.

Der Arzt hält eine Lupe über die Zähne der Patientin

Der Anfangstermin

Wenn du eine Klammer brauchst, stellen wir die Unterlagen für deinen Behandlungsplan fertig:

  • 1. Fotos – ganz normal mit einer Fotokamera
  • 2. Röntgenbilder – zwei Stück; Von deinen Knochen und deinen Zähnen im Knochen
  • 3. Abdrücke – die brauchen wir, um deine Zähne als Gipsmodell herstellen zu können. Daran wird geplant und auch deine Klammer gebaut.
Ein großer weißer Plüschbär im Behandlungsstuhl

Besprechungstermin

Jetzt wird besprochen, welche Fehlstellung deine Zähne haben und wie sie behandelt werden sollen. Du erfährst, welche Klammer du zuerst bekommst und welche danach folgen. Natürlich kannst du all deine Fragen stellen, wir antworten Dir gerne.

Patientin hält eine lose klammer in den Händen

Behandlungsbeginn

An diesem Termin bekommst du entweder schon deine lose Klammer, oder es beginnt die Vorbereitung für eine feste Klammer. Die feste Klammer kommt frühestens am zweiten Termin in den Mund, meistens sogar erst beim vierten Termin. Alle wichtigen Dinge, die du wissen solltest und wissen willst, werden dir erklärt.

Überprüfung der Brackets eines Patienten

Danach

Jetzt fangen wir an, deine Zähne zu bewegen und deine Kiefer aneinander anzupassen. Du wirst häufiger Termine zum Nachstellen bekommen und auch zur Zahnputzkontrolle. Bitte versuche diese Termine regelmäßig einzuhalten, damit deine Behandlung schnell und gut klappt.

Wenn du es durch gute Mitarbeit und mit unserer Hilfe geschafft hast, dass deine Zähne wie gewünscht zueinander stehen, werden wir mit dem Bewegen aufhören und nur noch das Ergebnis halten. Dafür wirst du eine lose Klammer bekommen. Wir empfehlen dir dringend, zusätzlich ein unsichtbares Drähtchen hinter die vorderen Zähne einkleben zu lassen.

Arzt untersucht den Sitz der Klammer mit einem Spiegel

Ende der Behandlung

Wenn das Jahr mit dieser letzten losen Klammer vorbei ist, werden wir deine Behandlung offiziell beenden. Allerdings empfehlen wir dir, die lose Klammer trotzdem in regelmäßigen Abständen zu tragen (z.B. nachts), damit auch weiterhin nichts mehr schief werden kann!

Technik

Wie funktioniert das eigentlich?

Es gibt mehrere technische Möglichkeiten für Klammern. Hier findest du die wichtigsten Details.


Herausnehmbare Klammer

Herausnehmbare Klammer

Es gibt „aktive Platten", die einzeln im Oberkiefer und Unterkiefer sitzen. Die Platten bestehen aus Kunststoff und Draht und werden in unserem zahntechnischen Labor angefertigt.

Sie werden so gebaut, dass sie sich an den Zähnen festklammern – daher der Name – und von dir selbst eingesetzt und herausgenommen werden können. Damit werden deine Zähne leicht verstellt, Lücken verkleinert oder vergrößert und vieles mehr. Das Sprechen mit diesen Platten ist mit ein wenig Übung nicht schwer.

Als zweite mögliche Klammer gibt es den „Aktivator“. Er besteht aus einer Klammer für oben und unten zusammen, ist also ein größerer Klammerblock. Er klammert sich an die oberen Zähne, hält dort fest und der Unterkiefer ist dabei frei beweglich. Arbeiten kann diese Klammer nur, wenn der Unterkiefer richtig in die Klammer rein beißt.

Zu Beginn ist das ein komisches Gefühl, aber du gewöhnst dich sehr schnell daran und trainierst damit deine Kaumuskulatur. Dadurch wird dein Zubeißen so verändert, dass der ganze Unterkiefer verstellt wird. Dein Sprechen ist mit dieser Klammer noch komischer als mit den anderen Klammern, aber auch hier wirst du mit Übung gut zu verstehen sein.

Grundsätzlich gilt: Damit diese Klammern gute Arbeit leisten können, musst du sie viel tragen! In der Schule ist es zwar schwierig, aber wenn du gut sprechen lernst, dann sagt auch kein Lehrer etwas dagegen. Die beste Zeit sie zu tragen ist nachts, da du ja schläfst und nichts merkst von der Klammer.

Wenn die Klammer nicht in deinem Mund ist, solltest du sie in eine Klammerdose legen – sonst ist sie schneller kaputt oder weg, als du glaubst!

Solltest du Probleme mit der Klammer haben – Schmerzen, etwas ist kaputt – dann melde dich bitte in der Praxis, dort wird dir geholfen! Hier findest du nochmal Hinweise zur losen Klammer.

Überprüfung der Brackets eines Patienten

Festsitzende Klammer (Multibracket)

Wie der Name schon sagt: Diese Klammer sitzt fest in deinem Mund. Sie besteht aus kleinen Metallklammern, den sogenannten Brackets, die mit einem speziellen Kleber auf die einzelnen Zähne geklebt werden. Um deine Backenzähne kommen Metallringe, Bänder genannt, die mit speziellem Zement festgemacht werden.

In einen Schlitz auf diesen Brackets wird dann ein Drahtbogen eingesetzt, der über alle Zähne läuft. Dadurch, dass wir deine Zähne an diesen Bogen anbinden, können sich die Zähne in die gewünschte Richtung verstellen. Der Drahtbogen wird manchmal ausgetauscht, und jeder neue Drahtbogen hat dann seine spezielle Aufgabe.

Da die Zähne sich bewegen sollen, wirst du zu Beginn Druck auf den Zähnen haben – aber ohne Druck bekommst du deinen Schreibtisch schließlich auch nicht verschoben! Der Druck an den Zähnen lässt in den ersten Tagen aber schon wieder deutlich nach.

Mit der festen Klammer ist das Putzen schwieriger, aber auch sehr viel wichtiger als vorher. Deshalb solltest du nach jedem Essen die Zähne putzen und dabei selbst gründlich nachschauen, ob nichts mehr hinter dem Draht versteckt sitzt. Wir erklären dir vorher alles ganz genau und verraten dir alle Tipps und Tricks, damit du vorbereitet bist.

Auch bei der festen Zahnklammer gibt es Dinge, die du selbst rein- und rausnehmen musst, nämlich die Gummizüge oder den Gesichtsbogen. Deine Mitarbeit beeinflusst damit auch die Behandlungsdauer und den Erfolg! Solltest du irgendwelche Probleme haben, bitte melde dich in der Praxis, damit dir schnell geholfen werden kann.

Hinweise zur festen Klammer und zu den Gummizügen findest du auch im Wörterbuch.

Patientin hält einen transparenten Aligner in den Händen

Aligner

Aligner sind durchsichtige Schienen, mit denen wir gewisse Fehlstellungen beseitigen können. Du solltest deinen Aligner möglichst nur zum Essen herausnehmen, damit die Zähne schnell an die gewünschte Stelle geschoben werden können. Die Vorteile der Aligner für dich liegen auf der Hand:

  • sie sind fast unsichtbar
  • sie sind herausnehmbar
  • sie ermöglichen eine einfache Mundhygiene
  • es entstehen keine Entkalkungen
  • sie machen keine Scheuerstellen
  • sie führen schnell zu Verbesserungen

Für umfangreichere Aligner-Behandlungen nutzen wir die Invisalign®-Methode.

Ergebnis­stabilisierung

Die Zeit der aktiven Bewegung der Zähne ist vorbei. Deine feste Zahnklammer wurde entfernt – jetzt beginnt die Stabilisierung deines Erfolges. Dazu bekommst du eine lose Zahnklammer (Retentionsplatte) für den Ober- und den Unterkiefer. Warum brauchst du die?

Durch das Bewegen der Zähne sitzen diese meist etwas lockerer im Kiefer und verstellen sich dadurch auch schneller wieder, meist zum Schlechteren. Die Klammer sorgt dafür, dass die Zähne nicht wieder schief werden, sondern in der richtigen Position stehen bleiben.

Zusätzlich empfehlen wir dir, hinter die vorderen Zähne einen kleinen Draht einkleben zu lassen, den man von außen nicht sieht. Dieser Draht wird „Retainer“ genannt. Er sorgt dafür, dass sich speziell die Schneidezähne nicht wieder drehen können oder dort Lücken entstehen. So wird dein schönes Lächeln gesichert. Dieser Retainer sollte immer in deinem Mund bleiben, solange er dich nicht stört.

Gebiss-Modell mit Zahnbürste

Die richtige Mundhygiene ist das A und O

Wir zeigen dir, wie du deine Zähne richtig putzt, damit du lange etwas, von deinem tollen Lächeln hast.

Richtig Putzen lernen